Technologieführer mit Vision

Daimler Buses ist mit einem gemeinsamen Auftritt der Produktmarken Mercedes-Benz und Setra auf der Internationalen Automobilausstellung vertreten und zeigt in Halle 14/15 wie die Zukunft der (Bus-)Mobilität aussieht

Als führender Omnibushersteller ist Daimler Buses mit seinen Marken Mercedes-Benz und Setra sowie der Dienstleistungsmarke OMNIplus unterwegs nach morgen. Vor dem Hintergrund des Wandels der Busmobilität mit autonom fahrenden Bussen, Konnektivität und alternativen Antrieben ist es die klare Intention von Daimler Buses, Treiber dieses Wandels zu sein. Davon können sich die Besucher des Auftritts von Daimler Buses auf der IAA überzeugen: An der Halle 14/15 kommt kein Messebesucher vorbei.

In Halle 14/15 werden den Besuchern von Daimler Buses folgende Highlights geboten:

·         fünf Exponate von Setra (DT, 418 LE business, 516 HDH, 515 HD, 516 MD),
·         vier Exponate von Mercedes-Benz (Citaro NGT, Minibus City 65, Tourismo, Intouro)
·         sowie ganz prominent der Mercedes-Benz Future Bus mit CityPilot,
·         darüber hinaus der Mercedes-Benz Schulbus aus Indien,
·         die Motoren OM 470/471 FE1 sowie M 936 G beim Powertrain-Auftritt,
·         OMNIplus mit der Präsentation der 24 h Telediagnose,
·         das Thema Konnektivität z. B. mit FleetBoard sowie
·         die Designberatung von Mercedes-Benz und Setra.

 Die Zukunft hat bereits begonnen: Der Mercedes-Benz Future Bus, der im Juli in Amsterdam erstmalig vorgestellt wurde, ist auf der IAA prominent vertreten. Er zeigt einen Stadtbus, der seinen Fahrer durch autonome Fahrfunktionen entlastet, seinen Passagieren richtig Spaß macht und zudem mehr Sicherheit, Effizienz und Komfort in die Städte bringen wird. Die Technik des CityPilot im Mercedes-Benz Future Bus basiert auf dem vor zwei Jahren auf der IAA vorgestellten autonom fahrenden Lkw Mercedes-Benz Actros mit Highway Pilot. Sie wurde jedoch für den spezifischen Einsatz in einem Stadtomnibus entscheidend weiterentwickelt. So kann der CityPilot mit Ampeln kommunizieren, erkennt Hindernisse und vor allem Fußgänger auf der Fahrbahn und bremst selbstständig. Ebenso fährt er automatisch an Haltestellen heran, öffnet und schließt dort die Türen. So eignet er sich ideal für BRT-Systeme, mit denen sich weltweit Verkehrsprobleme in Ballungsgebieten und Metropolregionen lösen lassen. Der rund zwölf Meter lange Solobus weist zudem völlig neue Wege für das Außen- und Innendesign, die sich an der städtischen Architektur orientieren. Alles zusammen genommen stellt der Future Bus einen Meilenstein dar, sowohl in der Geschichte des Omnibusses als auch auf dem Weg zum autonomen und unfallfreien Fahren.

 

 

Daimler Buses zeigt aber auf, dass die Gegenwart auch ihre Reize hat: Durch seinen leisen Lauf, reduzierte CO2-Emissionen, einen geringen Kraftstoffverbrauch, viele Fahrgastplätze und lange Wartungsintervalle begeistert der Mercedes-Benz Citaro NGT mit dem Erdgasmotor M 936 G während seiner IAA-Premiere. Er bietet wesentliche Pluspunkte für den Verkehr in hochbelasteten Innenstädten und überzeugt durch geringere Emissionen als ein vergleichbarer Dieselmotor.      

Premiere auf der IAA haben bei Mercedes-Benz und Setra auch die weltweit ersten integrierten LED-Scheinwerfer in Omnibussen. Fahrer profitieren von einem Licht, das die Augen weniger ermüdet: Die Farbtemperatur des Lichts aus LED-Scheinwerfern entspricht annähernd dem Tageslicht. Ein weiteres Sicherheitsmerkmal: Der Lichtstrom einer LED-Lampe bleibt über ihre gesamte Lebensdauer nahezu konstant hoch. Durch ihren sehr hohen Wirkungsgrad sinkt auch der Energieverbrauch, wodurch mehrere Lampenwechsel und die damit verbundenen Kosten und Ausfallzeiten entfallen. So können Kunden daher von spürbar niedrigeren Unterhaltskosten profitieren.         

Ein faszinierendes Reiseerlebnis bietet Setra mit 1+1-Bestuhlung. Die Sitze sind drehbar, ihre breiten lederbezogenen Armlehnen klappbar, sie enthalten Ablagen sowie schwenkbare Getränkehalter. Mit verstellbaren Komfort-Kopfstützen, Stecktischen an der Seitenwand, Steckdosen an jedem Sitzplatz, Ablagetaschen links und rechts, beleuchteten Ablagen unter jedem Sitzplatz sowie einer Fußraumbeleuchtung erfüllt die Bestuhlung maximale Ansprüche.      

Während diese neuen Komfortausstattungen die Reise­busse von Mercedes-Benz und Setra aufwerten, verwandelt sie der Coach MediaRouter in einen mobilen Hotspot. Er ermöglicht, dass Nutzer während der Fahrt über die Internetnutzung hinaus ebenfalls Medien aus einer lokalen Datenbank abrufen können, wodurch gleichzeitig die Netzanbindung entlastet wird. Da schnelles Internet für Passagiere ein Wettbewerbsvorteil im Busreisemarkt darstellt, können viele Busmodelle jetzt ab Werk in allen Ausführungen optional mit Router und Antenne ausgestattet werden.

Weiterhin hat OMNIplus seine umfang­reichen Services weiter ausgebaut: Der bewährte 24h Service wird mit Telediagnose noch besser. Hierbei kann ein Kunde per FleetBoard-Einheit Standort und Fehlercodes in Sekundenbruchteilen an die nächstgelegene Werkstatt senden. Schon bevor ein Servicetechniker ausrückt, kann er sich auf Grundlage der Daten vorbereiten, eventuell notwendige Spezialwerkzeuge und Teile mitnehmen oder bereits frühzeitig ein Ersatzfahrzeug organisieren, sodass die Fahrgäste nicht unnötig auf die Weiterreise warten müssen. Der Fernbus-Service kümmert sich zudem speziell um die Langläufer unter den Reisebussen und bietet für Fernbusse spezifische Dienstleistungen an, wie z. B. eine Prüfung aller wesentlichen technischen Sicherheits-Funktionen des Omnibusses und eine erhöhte Ersatzteilbevorratung.

Das Minibus-Messe-Exponat Sprinter City 65 präsentiert sich mit einem neuen, gewichtsoptimierten Retarder, der bei gleicher Funktionalität und Brems­leistung 15 Prozent weniger wiegt. Damit kann er die bewährten Leistungen natürlich noch effizienter verrichten. Ebenfalls neu ist sein kombinierter Kinderwagen- und Rollstuhl-Stellplatz, der ab 1. Juli 2017 obligatorischer Bestandteil von Stadtlinienbussen ist. Das Ausstellungsfahrzeug zeigt außerdem eine herausragende Konnektivitätsausstattung. Videoüberwachung, ein rechnergestütztes Betriebsleitsystem (RBL) mit großzügigem Zentralmonitor für Routeninformationen, Fahrziel- und Fahrgastmanagement gehören ebenso dazu wie ein WLAN-Mediarouter und USB-Anschlüsse an allen Sitzplätzen.
Aus Indien ist außerdem der neue Mercedes-Benz Schulbus in den Hallen der IAA zu sehen.

In den Presse- und Kundengesprächen wurde auch die Roadmap von Daimler Buses im Hinblick auf alternative Antriebe hervorgehoben. Der elektrische Stadtbus mit Batterieantrieb auf Basis des Citaro wird 2018 in Serienfertigung gehen. Um den E-Bus zu einem ausgezeichneten Business Case für unsere Kunden zu machen, steht Daimler Buses den Verkehrsbetrieben und Betreibern bei der Implementierung natürlich beratend zur Seite. Übrigens zeigt sich daneben die neue Abteilung „Mobility Solutions“  zur IAA erstmals mit einem eigenen Internetauftritt – klicken Sie doch einfach einmal hier.

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