In einem Tag vom Auszubildenden zum Markenbotschafter

Die Internationale-Automobil-Ausstellung (IAA) ist für die Automobilbranche das Event, um Neuheiten und Mobilitätskonzepte vorzustellen.

Obwohl in diesem Jahr die Pkw-IAA stattfand, durfte ein Highlight aus dem Nutzfahrzeugbereich im Daimler-Konzern-Portfolio nicht fehlen: der Mercedes-Benz Future Bus. Zum zweiten Mal wurde Auszubildenden der Kfz-Mechatronik für Nutzfahrzeugtechnik die Aufgabe zuteil, Daimler Buses auf der IAA zu repräsentieren. Dieses Jahr beantworteten drei Auszubildende Fragen zum neuen Future Bus.

Wie haben die jungen Kollegen ihre Aufgabe erlebt? Wir haben die Auszubildenden Christian Heimrath-Benitez, Thomas Kohl und Peter Schrötter befragt.

Wie kam es dazu, dass Sie auf die IAA gefahren sind und wie wurden Sie auf die ungewohnte Aufgabe eingestellt?

Christian Heimrath-Benitez: Wir wurden von unserem Ausbildungsmeister Lutz Schmitt für den Job auf der IAA vorgeschlagen. Kurz darauf hatten wir ein IAA-Briefing und dann ging es auch schon los. Ich habe mich sehr auf die ungewohnte Aufgabe gefreut. Als die ersten Gäste auf unseren Stand zugekommen sind, kamen wir recht schnell mit ihnen ins Gespräch. Wir konnten zeigen, wie gut wir den Future Bus bereits kennen.

Christian Heimrath-Benitez

Wie sah Euer Arbeitsplatz auf der IAA aus? Wie nahmen die Gäste den Future Bus wahr?

Thomas Kohl: Der Future Bus gliederte sich der EQ-Reihe von Mercedes-Benz an. Jedoch stand der Future Bus nicht wie andere Fahrzeuge in der Halle, sondern vor dem Gebäude. Der Ausstellungsplatz war allerdings nicht die einzige Besonderheit. Da der Future Bus durch sein innovatives Design aus der Masse herausgestochen ist und gleichzeitig das einzige Nutzfahrzeug der IAA war, nahmen die meisten Besucher den Future Bus als ein großes Highlight wahr. 

Thomas Kohl

Aus welchen Interessen- oder Berufsfeldern kamen die meisten Besucher des Future Buses? Was waren typische Reaktionen auf den Bus der Zukunft?

Thomas Kohl: Neben vielen Schaulustigen kamen auch Busunternehmer und Busfahrer auf uns zu. Einige der Besucher kamen mit dem Gedanken auf die IAA, dass der Future Bus ein Elektrobus sei. Wir konnten dann erklären, dass der Future Bus kein Elektrobus ist, sondern ein Alleinstellungsmerkmal besitzt: Ausgestattet mit dem CityPilot, kann der Bus teilautonom fahren. Das bedeutet, er erkennt mit Hilfe von eingebauten Kameras Ampeln, Fußgänger und Hindernisse. Darüber hinaus kann der Stadtbus auch automatisiert Haltestellen anfahren.

Peter Schrötter: Die Besucher waren besonders von der Möglichkeit begeistert, den Bus selbst zu betreten. Noch nie zuvor hatte das breite Publikum die Möglichkeit, sich frei im Future Bus umzuschauen. Das Konzept ging voll auf. Wir konnten die Gäste in den Bus führen und ihnen so die Technik noch nachvollziehbarer erklären. Letztendlich war es eine tolle Aufgabe für uns, Daimler Buses auf einer so bedeutenden Ausstellung repräsentieren zu dürfen. Auch das durchweg positive Feedback der Besucher trug dazu bei, dass wir die Tage mit dem Future Bus als echtes Erlebnis in Erinnerung behalten werden.

Peter Schrötter

Vielen Dank für das Gespräch!

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