Mercedes-Benz Erdgasomnibusse für Oldenburg

Die Stadt Oldenburg und die für den Nahverkehr zuständige Verkehr und Wasser GmbH (VWG) haben im Oktober dieses Jahres den kompletten Omnibusbetrieb auf Erdgasantrieb umgestellt. Mit der In­dienststellung von zehn Mercedes-Benz-Citaro NGT (Natural Gas Technology) ist der letzte Schritt der Umstellung vollzogen worden. Schon heute werden alle Buslinien der VWG in Oldenburg mit umweltfreundlichen Bioerdgas­bussen bedient und fahren damit CO2-neutral. Andre Martin, Verkauf Mercedes-Benz Omnibusse, übergab am 21. Oktober 2016 den symbolischen Schlüssel der zehn Mercedes-Benz-Citaro NGT Omnibusse im Rahmen der öffentlichen Fahrzeugpräsentation an Michael Emschermann, Geschäftsführer der Verkehr und Wasser GmbH (VWG).

Einsteigen und sauber abfahren

Die bisherigen Erdgasfahrzeuge fahren bereits mit Bio-Erdgas und sparen so bilanziell circa 8 500 Tonnen CO2 pro Jahr. Mit der Umstellung des kompletten Omnibus-Fuhrparks spart die Stadt Oldenburg rund 9 500 Tonnen CO2 jährlich ein. Geschäftsführer der VWG Michael Emschermann: „Einsteigen und sauber abfahren, so lautet unser Motto für die Umstellung auf die neue Erdgasflotte. Denn gegenüber mit Dieselkraftstoff betriebenen Fahrzeugen reduzieren wir CO2 und zusätzlich noch die Stickstoffoxidemissionen. Schwefeldioxid und Rußpartikel werden praktisch vollständig vermieden, damit fahren Oldenburgs Busse schon heute in die Zukunft.“

Andre Martin: „Das Herzstück unserer Erdgas-Citaro ist zweifelsohne der Motor. Er arbeitet sauber und kann seine kompakte und leichte Bauweise direkt in einen für Verkehrsbetriebe wichtigen Vorteil umsetzen. Der Antrieb beeinträchtigt den Fahrgastraum in keiner Weise und so lassen sich in dieser Ausstattung beispielsweise bis zu 99 Fahrgäste befördern.“ Der Erdgasmotor Mercedes-Benz M 936 G ist ein stehend eingebauter Reihensechszylinder und kann als monovalenter Motor mit komprimiertem Erd- oder Biogas betrieben werden. Er leistet 222 kW (302 PS) bei 2000/min und erreicht sein maximales Drehmoment von 1200 Nm konstant zwischen 1200 und 1600/min. Die CO2-Emissionen des Mercedes-Benz Erdgasmotors liegen bis zu zehn Prozent unter denen eines Dieselmotors. Mit Verwendung von Bio-Erdgas wird diese CO2-Bilanz nochmals attraktiver, dann fährt der Erdgasbus nahezu CO2-neutral. Der Citaro NGT unterschreitet die Euro VI Abgasgrenzwerte damit zum Teil erheblich.

Bei der eigentlichen Fahrzeugausstattung hat die VWG auf die Themen Sicher­heit und Komfort Wert gelegt. So sind beispielsweise beide Türen der 12 Meter großen Fahrzeuge als elektrische Schwenkschiebetüren ausgelegt. Das schafft im Innenraum mehr Platz und der Fahrgastfluss beim Ein- und Ausstieg wird beschleunigt. Darüber hinaus ist jedes Fahrzeug mit zwei Sondernutzungs­flächen für Kinderwagen, Fahrgästen mit Behinderung oder als Stehperron ausgestattet. Für die Fahrgastsicherheit zeichnen unter anderem fünf gleich­mäßig verteilte Kameras verantwortlich.

Die bisherigen Erdgasfahrzeuge fahren bereits mit Bio-Erdgas und sparen so bilanziell circa 8 500 Tonnen CO2 pro Jahr. Mit der Umstellung des kompletten Omnibus-Fuhrparks spart die Stadt Oldenburg rund 9 500 Tonnen CO2 jährlich ein. Geschäftsführer der VWG Michael Emschermann: „Einsteigen und sauber abfahren, so lautet unser Motto für die Umstellung auf die neue Erdgasflotte. Denn gegenüber mit Dieselkraftstoff betriebenen Fahrzeugen reduzieren wir CO2 und zusätzlich noch die Stickstoffoxidemissionen. Schwefeldioxid und Rußpartikel werden praktisch vollständig vermieden, damit fahren Oldenburgs Busse schon heute in die Zukunft.“

Andre Martin: „Das Herzstück unserer Erdgas-Citaro ist zweifelsohne der Motor. Er arbeitet sauber und kann seine kompakte und leichte Bauweise direkt in einen für Verkehrsbetriebe wichtigen Vorteil umsetzen. Der Antrieb beeinträchtigt den Fahrgastraum in keiner Weise und so lassen sich in dieser Ausstattung beispielsweise bis zu 99 Fahrgäste befördern.“ Der Erdgasmotor Mercedes-Benz M 936 G ist ein stehend eingebauter Reihensechszylinder und kann als monovalenter Motor mit komprimiertem Erd- oder Biogas betrieben werden. Er leistet 222 kW (302 PS) bei 2000/min und erreicht sein maximales Drehmoment von 1200 Nm konstant zwischen 1200 und 1600/min. Die CO2-Emissionen des Mercedes-Benz Erdgasmotors liegen bis zu zehn Prozent unter denen eines Dieselmotors. Mit Verwendung von Bio-Erdgas wird diese CO2-Bilanz nochmals attraktiver, dann fährt der Erdgasbus nahezu CO2-neutral. Der Citaro NGT unterschreitet die Euro VI Abgasgrenzwerte damit zum Teil erheblich.

Bei der eigentlichen Fahrzeugausstattung hat die VWG auf die Themen Sicher­heit und Komfort Wert gelegt. So sind beispielsweise beide Türen der 12 Meter großen Fahrzeuge als elektrische Schwenkschiebetüren ausgelegt. Das schafft im Innenraum mehr Platz und der Fahrgastfluss beim Ein- und Ausstieg wird beschleunigt. Darüber hinaus ist jedes Fahrzeug mit zwei Sondernutzungs­flächen für Kinderwagen, Fahrgästen mit Behinderung oder als Stehperron ausgestattet. Für die Fahrgastsicherheit zeichnen unter anderem fünf gleich­mäßig verteilte Kameras verantwortlich.

 

 

Oldenburg fährt Bio

Die Verkehr und Wasser GmbH, kurz VWG genannt, steht für Mobilität in Oldenburg und der Region. Die VWG legt dabei größten Wert auf ein bürger­freundliches Fahrplanangebot, schnelle Verbindungen, Pünktlichkeit sowie moderne, niederflurige und umweltfreundliche Fahrzeuge. Mit der Indienst­stellung der 10 Citaro NGT wurden die letzten dieselbetriebenen Omnibusse abgelöst. Rund 18,2 Mio. Fahrgäste nutzen das Omnibusangebot der VWG jährlich. Durch den Einsatz von Bioerdgas als Treibstoff für die Linienbusse trägt das Unternehmen aktiv zum Klimaschutz der Stadt Oldenburg bei. Für die Herstellung des Bio-Erdgases werden landwirtschaftliche Reststoffe genutzt.

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